#ZukunftVorOrt

Über das Projekt

Ausgehend von den aktuellen Megatrends wollen wir in den Blick nehmen, welche notwendigen Entwicklungen sich für die Situation vor Ort ergeben. Neben dem vor uns liegenden Strukturwandel mit seinen sich immer deutlicher abbildenden Handlungsnotwendigkeiten, offenbaren sich zugleich absehbar obsolete Strukturen und Schadschöpfungen. Die große Aufgabe lautet daher, neue Anpassungsstrategien und Maßnahmen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit, eine gerechte Versorgung mit Ressourcen und Leistungen sowie die Lebensqualität vor Ort zu gewährleisten. Denn robuste und nachhaltige Strukturen entstehen vor allem direkt vor Ort. Stakeholder aus diesem Bereich gilt es auf die kommenden Herausforderungen aufmerksam zu machen: nicht alarmistisch, sondern konstruktiv und ermächtigend.


Im Rahmen des Projekts #ZukunftVorOrt nehmen wir die sogenannten Megatrends spezifisch in den Blick und betrachten diese aus regionaler Perspektive. Neben einer Einführung in die Analyse solcher Herausforderungen und ihrer jeweiligen Raumwirksamkeit wird gemeinsam ko-kreativ an Ideen, neuen Anpassungsstrategien und möglichen Maßnahmen gearbeitet. Das Ziel: Ein Konzept für eine zukunftsfähige und nachhaltige, gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung. Denn robuste und nachhaltige Strukturen entstehen vor allem direkt vor Ort. Dabei rückt vor allem die Arbeit von Politik und Verwaltung auf der lokalen und regionalen Ebene in den Fokus der nachhaltigen Transformation.

Workshops zu Taktiken und Strategien für nachhaltige Entwicklungen vor Ort
Nach den beiden digitalen einführenden Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2022 am 13. Mai und 01. Juli, werden in der zweiten Jahreshälfte bis ins Jahr 2023 hinein, aufgeworfene Herausforderungen in weiteren Workshops vertieft. Teilnehmende untersuchen gemeinsam mit Fachexpert*innen die Wirksamkeit von unterschiedlichen Strategien um auf die Megatrends nachhaltig und gemeinwohlorientiert zu reagieren.
Darauf basierend erarbeiten die Teilnehmenden Ansätze, konkrete Maßnahmen, Werkzeuge sowie Prototypen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung für urbane, suburbane oder rurale Räume, die sie in ihren Aktionsräumen multiplizieren.

Abschlussveranstaltung #ZukunftVorOrt
Eine zentrale Abschlussveranstaltung, bei der sich die Teilnehmenden der regionalen Workshops über die unterschiedlichen von ihnen entwickelten Strategien und Handlungsansätze austauschen, ist für das erste Halbjahr 2023 geplant.

Ein Projekt der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit dem Forscher und Nachhaltigkeitsberater Constantin Alexander (Leuphana Universität Lüneburg & ifok), realisiert im Rahmen von „Wirtschaften mit Zukunft“ im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen.

Nächste Veranstaltung

Exemplarische Handlungsfelder – Konkrete Herausforderungen

Zur Veranstaltung

Anhand exemplarischer Handlungsfelder (Landwirtschaft, Energie und Mobilität) wird das Konzept lokaler Wertschöpfung konkretisiert und in Arbeitsgruppen inhaltlich vertieft. Die Teilnehmenden tauschen sich interaktiv aus, sammeln und reflektieren Ideen und vernetzen sich.

Studierende der Leuphana Universität Lüneburg begleiten die Veranstaltung.

Freitag, 01. Juli 2022, 14.30 -17.00 Uhr | Online

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#ZukunftVorOrt: Taktiken & Strategien für nachhaltige Entwicklungen vor Ort (Part2) - Stiftung Leben & Umwelt

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In unserer zweiten Veranstaltung des Projekts #ZukunftVorOrt haben wir anhand exemplarischer Handlungsfelder (Landwirtschaft, Energie und Mobilität) das Konzept lokaler Wertschöpfung konkretisiert und in Arbeitsgruppen inhaltlich vertieft. Den Impuls "Exemplarische Handlungsfelder - Konkrete Herausforderungen" gab Constantin Alexander, Nachhaltigkeitsberater, Forscher, Dozent der Leuphana Universität Lüneburg und Mitarbeiter bei ifok.

#ZukunftVorOrt: Taktiken & Strategien für nachhaltige Entwicklungen vor Ort (Part1) - Stiftung Leben & Umwelt

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Bei unserer ersten Veranstaltung im Rahmen von #ZukunftVorOrt haben wir die Herausforderungen einer konsequent auf nachhaltige Souveränität ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung und mögliche Handlungsstrategien in den Blick genommen. Constantin Alexander, Nachhaltigkeitsberater, Forscher, Dozent der Leuphana Universität Lüneburg und Mitarbeiter bei ifok, stellte uns das Konzept lokaler Wertschöpfung vor. Es zielt darauf ab, die Resilienz lokaler Strukturen hinsichtlich der Klimakrise zu stärken und die Ressourcensuffizienz zu erhöhen.